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<pre>Obendrein wurde den Spielern die Quittung dafür präsentiert, dass die Rückrunde nicht mehr das Gelbe vom Ei zu sehen bekam. War zur Winterpause kurzzeitig sogar das Thema Europa League aktuell, hatten sich derartige Hoffnungen nach dem Jahreswechsel alsbald wieder erledigt.  <p> Größere Sorgen dürfte den Borussen aber die Tatsache machen, dass es vor allem in den Top-Spielen dieser Saison nichts zu gewinnen gab. In der Champions League setzte es zwei 1:3-Pleiten gegen Tottenham bzw. Real Madrid, nun gab es ein 2:3 gegen Vize-Meister Leipzig.  <p>  Ein „Disziplin-Problem“ will der im Winter aus Karlsruhe gekommene Sportchef allerdings nicht erkannt haben. <p> Bereits in der Vorsaison war die Mannschaft von Dieter Hecking von vielen Ausfällen geplagt und konnte so nie ihr volles Potential ausschöpfen. <p>  Vorige Woche setzte es jedoch gegen das kriselnde Bayer Leverkusen die erste Saison-Pleite. Ein Punktgewinn wäre dabei keineswegs unverdient gewesen.  </pre>


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<pre>Zur Verteidigung der Frankfurter muss jedoch außerdem erwähnt werden, dass Armin Veh bei diesem Spiel in Sachen Aufstellung und Taktik einiges probiert hat. Auch waren die schweren Beine nach einem anstrengenden Trainingslager bei den Hessen deutlich zu erkennen.  <p> Und mit „Augen zu und nach vorne ballern“ fallen gegen organisierte Mannschaften, wie zuletzt gegen Dortmund, wo man mit 28:7 Torschüssen deutlich mehr als die Dortmund hatte, nun mal keine Tore, wenn man vorne keinen richtigen Scorer hat. Vor allem wenn die Versuche nicht mal in die Nähe des Tores gehen.  <p>  Heimlich, still und leise hat sich der FC Schalke im Schatten von Bayerns Auferstehung und Dortmunds Sinkflug nach oben gespielt. <p> Düsseldorf war in der vergangenen Saison die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Bundesliga. <p>  – H96-Stürmer Nicolas Füllkrüg nach dem Spiel gegen den FC Köln  </pre> 


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<pre> Letztlich ist es aber natürlich auch auf die unvermeidbaren Einschläge im Kasten zurückzuführen, dass nach der langen Siegesserie nun erst einmal eine Durststrecke droht.  <p> Glück wird tatsächlich notwendig sein, denn während der letzte Punktgewinn in München „erst“ knappe zwälf Jahre her ist, datiert der letzte Sieg aus dem Jahre 1977: am 29. Oktober feierte die Hertha einen 2:0-Erfolg im Münchner Olympiastadion.  <p>  Dank einer sich sichtlich straffenden Abwehr reichten vier Torerfolge völlig aus, um in den jüngsten drei Ligaspielen zwei Siege und ein Unentschieden einzufahren. <p>  RB Leipzig konnte zuletzt nicht immer überzeugen: in den letzten 5 Partien gab es 2 Siege und 3 Niederlagen. <p>  „Es war ein gelungener Auftakt und letztlich ist es ein gerechtes Unentschieden“, erklärte Breitenreiter, der viel Gutes von seiner Mannschaft gesehen hatte, aber auch noch einiges an Verbesserungspotenzial.  </pre>


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<pre> Die Truppe von Friedhelm Funkel holte aus den jüngsten fünf Spielen zwölf Punkte und damit gleich viel wie Tabellenführer Dortmund.  <p> Dennoch dürfte es für die Frankfurter von noch ungleich größerer Bedeutung sein, dass sich die offensive Verantwortung derzeit auf mehrere zuverlässige Schultern verteilt.   <p> Nach den beiden Siegen gegen Werder Bremen (2:1 im Dezember) und zum Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg (3:2) musste sich die Veh-Truppe auswärts beim FC Augsburg mit einer Nullnummer zufrieden geben. Es war deutlich mehr drinnen, aber FCA-Keeper Hitz erwischte einen Sahnetag und machte alle Chancen der Eintracht zunichte. <p>  „Wenn wir in Führung gehen, vergessen wir Fußball zu spielen, sind zu ängstlich und machen hinten leichte Fehler„, kennt auch Kurse das Problem, welches sich erst am vergangenen Wochenende wieder gezeigt hatte.  <p> Zudem gewann die Borussia auch noch gegen Augsburg und Premier League-Klub Southampton. Das Highlight war aber wohl der 11:1-Kantersieg in der Runde des DFB-Pokal in Hastedt. Auch wenn der Gegner unterklassig war – es funktionierte sehr viel bei den „Fohlen“.  </pre>


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<pre> Diese Qualität hatte sich in der ersten Halbzeit allerdings nicht gezeigt. Die neuformierten Bayern hatten große Probleme und lagen zur Pause mit 0:1 zurück. Dazu gab es vor dem Pausenpfiff nur einen Bayern-Torschuss.  <p> Somit wird es für die Leverkusener stets dann brenzlig, wenn es bei Eckbällen und Freistößen eigentlich nur die abgesprochene Zuordnung zu beachten gilt: eine Schwäche, die wahlweise auf Konzentrationsmängel oder überraschende individuelle Defizite hinzudeuten scheint.  <p>  Wir Wettfreunde erwarten eine knappe Angelegenheit, nicht nur weil genau ein Drittel der direkten Aufeinandertreffen mit einem Tor Unterschied geendet haben. Beide Mannschaften hatten unmittelbar vor der Winterpause ihre Probleme, allerdings stehen die Hannoveraner weit besser da. <p>  Zwar ließ das vor Wochenfrist in Leipzig kassierte 0:2 bereits erahnen, dass die bayrischen Schwaben die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb einigermaßen zu überfordern droht — zumindest aus der oberen Tabellenhälfte dürfte das Team aber so schnell nicht wegzukriegen sein.  <p> „Ich bin total enttäuscht. Wir hatten uns heute viel mehr für dieses Heimspiel vorgenommen und es ist auch mehr drin gewesen. Aber ich freue mich natürlich trotzdem über den Klassenerhalt.“  </pre>


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