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<pre>Werders Mittelfeld-Mann Philipp Bargfrede: „Wir haben immer einen genauen Plan und eine gute Mentalität im Team. Wir wollen nicht nur gut spielen, sondern auch siegen.“ Und das gelingt immer öfter.  <p> Erst zwei Mal in dieser Saison gingen die „Sport-Club“-Spieler im heimischen Schwarzwaldstadion als Verlierer vom Platz — nur Dortmund, Gladbach, RB Leipzig, Hertha und die Bayern kassierten noch weniger Heim-Niederlagen.  <p>  Während Nürnberg im Angriff von der gegnerischen Schützenhilfe profitierte, machte das Team jedoch zumindest in der Abwehr einen richtig guten Job. Als die Mannschaft nach 15 Minuten erst einmal ihre Linie gefunden hatte, geriet der eigene Kasten kaum noch in Gefahr. <p> Personell sollte es keine allzu großen Probleme geben, auch wenn Konrad Laimer und Naby Keita gegen Köln nicht dabei waren. <p>  Wenngleich es für eine Top-4-Platzierung nur vergleichsweise machbare vier Zähler aufzuholen gilt, scheint der Zug nach oben bereits abgefahren zu sein; magere zwei Pünktchen aus den jüngsten vier Partien weisen Leverkusen, Schalke & den BVB aktuell als deutlich würdigere CL-Teilnehmer aus.  </pre>


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<pre>Ganz chancenlos sollte man die Schanzer allerdings nicht einschätzen, denn sie wissen wie man den Leipzigern weh tut. Alle bisherigen drei Meisterschaftsspiele — zwei in der Bundesliga, eines in der Hinrunde — haben die Ingolstädter für sich entschieden.  <p> Aufgrund dessen kamen die Bullen in Bremen nicht über ein 1:1 hinaus, obwohl für sie deutlich mehr drinnen gewesen wäre.  <p>  „Ich freue mich jetzt ganz einfach über den Derbysieg, denn in einer Woche fragt niemand mehr, wie er zustande gekommen ist“, so der Schweizer, der vor allem mit Halbzeit zwei nicht zufrieden war. „Wir haben gewonnen, aber nicht brilliert“, brachte es Schmidt auf den Punkt. <p> Gladbach gewann fünf der bisherigen acht Bundesliga-Spieltage und legte damit seinen besten Saisonstart seit 1976 hin. <p>  Die Enttäuschung ist naturgemäß groß, aber die erste Niederlage in der Bundesliga war ohnehin nur eine Frage der Zeit. Gegen Hertha BSC will Leipzig jedoch wieder den gewohnten Power-Fußball zeigen und den Hauptstädtern in der Red Bull—Arena bereits früh den Schneid abkaufen.  </pre> 


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<pre> In besonders blumigen Worten gestattete Christoph Kramer einen seltenen Einblick in seine Seele, auf der nach den späten Gegentreffern eine Mischung aus Fassungslosigkeit und Leere zu lasten schien: „Heute musst du hier gewinnen!“ Doch am Ende? „Am Ende bleibt nur Scheiße übrig.“  <p> Schon ein gehöriger Appetit auf die Europa League sollte genügen, um in Leverkusen abermals einen Derbysieg aus dem Rhein zu ziehen — und spätestens seit dem Erfolg gegen Werder Bremen dürften an einem solchen Appetit keinerlei Zweifel mehr bestehen.  <p>  „Das Ergebnis ist schon sehr ärgerlich und kurios. Wenn man sieht, dass Schalke sich sehr wenig erspielt hat, ist das sehr bitter für uns. Aber so ist Fußball.“ <p>  18:7 lautete am Ende die Torschuss-Statistik aus Sicht der Fuggerstädter, was die Überlegenheit der bayerischen Schwaben auch auf dem Papier verdeutlichte. <p>  Mit Siegen gegen Mainz und Düsseldorf war Schalke diesbezüglich zwar ein vielversprechender Anfang geglückt — die Hoffnungen auf eine lange Serie haben sich im Folgenden jedoch nicht erfüllt.  </pre>


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<pre> Die Zuversicht, das Unmögliche doch noch zu schaffen schwindet aber immer mehr. Mit jeder Niederlage geht der Glaube an die Wende verloren.  <p> Die Gäste müssen sich vor allem vor der Leipziger Anfangsoffensive in Acht nehmen.   <p> Auch wenn die Stuttgarter minimal gerupft zum Termin unter der Woche erscheinen, sehen die Wettfreunde den VfB im Duell der beiden Offensiv-Spezialisten jedoch sogar etwas besser aufgestellt — immerhin legte Gladbach zuletzt dann doch eine kleine Berg-und-Talfahrt aufs Parkett. <p>  Die heimstarken Sachsen drohen den Kölnern vielmehr vor Augen zu führen, wie groß der qualitative Abstand zur Bundesliga mittlerweile schon geworden ist: Das Duell gegen die schwächste Abwehr der Liga kündigt sich für die Hausherren als ein gefundenes Fressen an.  <p> Dabei könnte es durchaus ein Trugschluss sein, die jeweiligen Siege gegen die Wölfe und Bayer lediglich auf besonders schwache Tage der Kontrahenten zurückzuführen — immerhin eroberte Werder mit unermüdlichen Einsatz und großem Herz die Vorherrschaft im Weserstadion zurück.  </pre>


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<pre> Deuten bereits die in den letzten vier Heimspielen kassierten drei Pleiten auf einen ausgesprochenen Angstgegner-Charakter der Werkself hin, werden die qualitativen Unterschiede nun auch am Samstag nicht so ohne weiteres zu überbrücken sein.  <p> Am Ende klassierte sich Gladbach auf Platz neun, für eine Teilnahme an einem internationalen Bewerb reichte es für den Champions-League-Starter aber nicht mehr.  <p>  Dass sich der Schwede nun auch am kommenden Wochenende wohl noch nicht wieder als transportfähig erweisen dürfte, sollte aber gleichfalls zu verschmerzen sein: Im Vergleich zum gastgebenden Sport-Club kann RB trotzdem eine rosige personelle Situation vermelden. <p>  Insgesamt wirkt es dann aber doch ein bisschen zu weit hergeholt, allein von gewissen Ã„hnlichkeiten der Trainer auf eine vergleichbare Erfolgsgeschichte gegen den FCB zu schließen: Nach unserer Vermutung nähern sich die Gäste stattdessen mit dem nächsten Dreier weiter der Tabellenspitze an.  <p> Die Ausgangslage könnte kaum eindeutiger sein: Auf der einen Seite Gastgeber Mainz, der sich große Sorgen um den Klassenerhalt machen muss und dringend Punkte braucht. Auf der anderen der FC Bayern, dessen fünfte erfolgreiche Titelverteidigung in Serie nur noch eine Frage der Zeit ist.  </pre>


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